“Kochen”

Ich habe etwa fünf Koch-Apps auf dem Smartphone installiert. Ich koche nur quasi nie. Das sieht alles immer total lecker aus, aber dann kann ich mich nicht entscheiden und Käptn Iglo kocht dann zum fünften Mal in der Woche Spinatsaucen-Sahne-Tortellini für mich. Tüte auf, tiefgefrorenes Zeug in die Pfanne oder in den Backofen und gut ist. Read on, read on!

Der unrebellische, tiefstapelnde Grottenolm oder: mein Tag im Hass

Ein äußerst putziger Grottenolm, der für eine schlechte Metapher herhalten musste.  Foto:

Ein äußerst putziger Grottenolm, der für eine schlechte Metapher herhalten musste.
FotoArne Hodalič, CC-BY-SA 3.0

Während ich heute als gute Studentin “gut vernetzt” meine “soziale Kompetenz” pflegend durch facebook lief, stieß ich auf ein facebook-Posting der FAZ, die meinte, die Studenten von heute seien „Grottenolme am Badesee ohne Weltanschauung, die vor lauter Geschwafel vergessen, auch mal Widerstand zu leisten und deren einziger Antrieb die Aussicht auf den öffentlichen Dienst zu sein scheint.” Sieben FAZ-Autoren würden sich arge Sorgen um mich machen und versuchen mich aufzuwecken (Studenten schlafen ja gerne länger, so das gängige Klischee). Ich schaute an mir herunter und konnte spontan nicht entdecken, dass ich zum Grottenolm mutiert war. Und was für ein Grottenolm wäre ich denn? Die bei Studenten allseits beliebte Wikipedia weiß: “Der Grottenolm ist ein als dauernde Larvenform in Höhlengewässern lebender europäischer Schwanzlurch und die einzige Art der Gattung Proteus.”  Read on, read on!

Schwimmend durch Bonn (3): Das Römerbad in Castell

Das AVZ ist nicht besonders ansehnlich.

Das AVZ ist nicht besonders ansehnlich.

Das Römerbad liegt wie das “Rüngsi” direkt am Rhein. Eigentlich eine perfekte Lage. Eigentlich. Denn der Weg dorthin führt vorbei am Schmuckstück der Universität Bonn: das AVZ oder auch Allgemeine Verfügungszentrum. Das Gebäude ist PCB-verseucht und rottet schön vor sich hin. Es scheint aber auch über eine Tiefgarage zu verfügen für die man nichts bezahlen muss und weil in der ganzen Tiefgarage kein einziges Schild hängt, wem sie nun gehört und wer sie denn benutzen darf, benutzte ich sie dann einfach mal. So ein Schattenplatz ist im Sommer ja ganz schön. Aber rein ins Bad. Read on, read on!

Den Bundespräsidenten besuchen

Datenschutz ist total wichtig. Aber wenn man gefragt wird, ob man die Daten an das Bundespräsidialamt weitergeben könnte, weil die einen evtl. einladen möchten, dann sagt man mal ja. Und dann hat man irgendwann Anfang Juni ein überdimensioniertes Kuvert im Briefkasten, das einem mitteilt, der Bundespräsident und seine Lebensgefährtin würden einen bitten nach Berlin zu kommen. Dann überlegt man, ob man wirklich Geld ausgeben möchte, um einen Abend unter freiem Himmel in Berlin zu verbringen. Man weiß ja gar nicht wie dieses Wetter in Berlin an diesem Abend sein wird. Man amüsiert sich etwas darüber, dass empfohlen wird wettergemäße Kleidung zu tragen und denkt dann nach. Die Einladung gilt nämlich nur für einen selbst. Also steht man den ganzen Abend allein da rum. Und überhaupt und sowieso. Schließlich guckt man auf die Seiten diverser Reiseanbieter, findet heraus, dass es kostengünstiger ist an diesem Tag nach Berlin zu fliegen, statt die Bahn zu nehmen (denn die will irgendwie 200 Euro für eine “Sparpreis”-Fahrt) und bucht dann einfach mal. Read on, read on!

La semaine 26 en 2014

Selfie mit Pferd. #pferdemädchen

Montag. Die Masterarbeit will nicht. Ich will nicht. Und außerdem und sowieso.

Dienstag. Ich verbringe die Zeit damit wie eine Wahnsinnige zu kopieren, Bücher rauszusuchen, die ich vermutlich gar nicht brauche und sämtliche Menschen damit zu nerven wie doof doch alles ist.

Mittwoch. Ich denke, ich würde heute ins Theater gehen. Ein Blick auf die Karte verrät, dass ich mich um zwei Wochen verschätzt habe. Tatsächlich ist das Ganze erst am 2. Juli.

Donnerstag. Ein wild holiday appears. Museumsmeilenfest.

Freitag. Ich denke an das Referat, das ich halten soll.

Samstag. teqyde und ClioMZ feiern Geburtstag. Deswegen finde ich heraus, dass Rheinland-Pfalz the home of the Kreisverkehr ist. Ampeln sind dort vor einiger Zeit ausgestorben. Rheinland-Pfalz ist außerdem der fucking heaven of Obst, weswegen ich Kirschen und Aprikosen klaue und außerdem Bekanntschaft mit einem Pferd mache, das Aprikosen sehr mag und auch sonst recht gierig ist.

Sonntag. Ich gehe zu einem Tweet-Up und verköstige Burger und dann ist da ja noch dieses Referat.