Notiz

Nigel doesn’t need a helping hand

Als ich geboren wurde – im Jahr 1988 – gab es noch zwei deutsche Staaten. Einen davon habe ich bewusst nicht mehr erlebt. Ich bin in den Urlaub gefahren – mein ganzes Leben lang – ohne an den Grenzen europäischer Länder meinen Pass vorzeigen zu müssen. Ich habe 2005 drei Monate lang in England gelebt. Und jetzt frage ich mich wie es weiter geht und ob die ersten 27 Jahre meines Lebens vielleicht die schönsten waren, die ich in der EU hatte.

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KW 17

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Montag. Seit heute hat das Prüfungsamt ein Problem. Das blöde Prüfungsamt hatte jetzt nämlich acht Wochen Zeit, mir die Note meiner Masterarbeit zu verraten. Und nach acht Wochen ist sie dem Prüfling mitzuteilen. Also kriegt das Prüfungsamt eine böse E-mail von mir. Das Prüfungsamt antwortet sodann, die Gutachter hätten ihre Gutachten noch nicht abgegeben.

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KW 9 2016

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Montag. Seit letzter Woche Mittwoch bin ich endgültig arbeitslos. Diese Masterarbeit ist wirklich abgegeben. Das ist sehr seltsam. Damit dieser Zustand nicht allzu lange andauert schreibe ich komische Bewerbungen. Ich habe keine Bewerbungsfotos. Ich möchte auch keine haben. Ich bin gerade blond, aber ich weiß nicht wie lange und deswegen wäre es etwas blöd jetzt Bewerbungsfotos zu machen und dann in vier Wochen wieder, weil ich lieber grüne Haare hätte oder so.

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Leseschwach und verantwortungsscheu

 

Die FAZ möchte jetzt auch auf den großen Bento-Himate-Zett-Buzzfeed-Zug aufspringen. Wir dürfen also demnächst eine Art ausgedrucktes Buzzfeed erwarten. Leider kann man gifs nicht drucken, was schon mal einen Unique Selling Point der Millenialmedien ausmacht. Und auch die lustigen Tests mit denen Buzzfeed & Co auftrumpfen sind ausgedruckt in etwa so sexy wie der Bravo-Psychotest.

Aber mal zu einer ganz anderen Frage: warum will die FAZ eigentlich Menschen wie mich (ich bin immerhin noch U30!!!) erreichen? Sie beschimpft „Leute wie mich“ doch regelmäßig. Ich sei ein verträumter Grottenolm am Badesee oder leseschwach und verantwortungsscheu. Na dann. Man versucht also mal Jugendliche (aka „Menschen ab 29“) zurückzugewinnen. Aber statt das in der FAZ oder der FAS zu tun, trennt man die „Jugendlichen“ schön vom Stammpublikum. Das freut sich ja anscheinend, wenn „junge Leute“ weiterhin leseschwach und verantwortungsscheu ihr eigenes Magazin lesen können. Aber ich bin ja noch nicht 29, ich gehöre eh nicht zu eurer Zielgruppe.

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Twitterliebe 02/16

 

Mir fiel heute auf, dass ich wahrscheinlich dafür verantwortlich bin, dass es bei twitter schon seit längerem Herzchen statt Sternchen gibt. Ich hätte diese Reihe einfach Twittersternchen und nicht Twitterliebe nennen sollen. Und nun viel Spaß mit den Februarlieblingen, ich gehe wieder meinen Größenwahn pflegen.
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