Ja nun.

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Hingerotzt und Ausgekotzt

Das

und

der Witz ist: da kann man bestimmt 8000 Experten dran setzen und man wird trotzdem nichts Schlüssiges rausfinden. Aber weil das ja jetzt mit dem ganzen Kleinkrieg so gut passt, können wir uns auf einem der lächerlichsten Nebenschauplätze austoben, während Griechenland bis Freitag eigentlich irgendwelche Schulden zurückzahlen müsste (welche das sind, wissen wir gar nicht so genau). Das ist uns aber eigentlich egal, weil uns geht’s ja eigentlich gut, das darf nur keiner mitbekommen, deswegen nehmen wir halt diesen Fingerskandal und regen uns darüber auf.

#Briefbuchleaks: Rockröhre, was ein bescheuerter Ausdruck

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Abgründe des Alltags / Autoreferenzielle Selbstprovinzialisierung

Erinnern Sie sich noch an das Briefbuch? Ich führte es irgendwann in den Jahren 2001 und 2002. Damals war ich irgendwas zwischen 13 und altklug. Es war eine schreckliche Zeit, festgehalten in einem stinkenden Notizbuch, das es im Karstadt für 2 Mark und 50 Pfennige gab. Ja, so lange ist das schon her, da liegt eine ganze Währungsreform zwischen. Weitere schreckliche Notizen aus dem Briefbuch von K (die an dieser Stelle hier komplett anonym bleibt, weil sie gar nicht weiß, dass ich das Ding im Netz veröffentliche.) und mir finden Sie hier, hier, hier, hier und hier.
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Dörte

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Abgründe des Alltags

Elisabeth und Dörte wuchteten ihre Koffer in die Ablage über ihren Sitzen. Ihre Koffer waren vor allem deswegen so schwer, weil Dörte jedes Gedicht, das sie in den vergangenen Jahren geschrieben hatte, ausgedruckt und in 8 Leitz-Ordner abgeheftet hatte. Früh am Morgen hatten beide ihre Reihenhäuser verlassen und waren in Elisabeths Kleinwagen zum kleinen Bahnhof gefahren. Jetzt waren sie in Frankfurt und bestiegen den Zug, der sie zur Buchmesse in Leipzig bringen sollte. Elisabeth, die Dörte aus dem Rotary-Club kannte und sie eigentlich ziemlich anstrengend fand, war froh gewesen, dass sie jemanden gefunden hatte, die mit ihr zur Buchmesse fahren wollte. Dörte hatte eh vorgehabt, ihre acht Leitz-Ordner irgendeinem Verlag anzudrehen. Sie hatte schon immer gedichtet. Richtig angefangen hatte sie aber erst, als die Kinder gekommen waren und sie vorerst nicht mehr am Gymnasium unterrichtete. Ihr Mann Wolfram hatte gemeint als Sparkassendirektor müsse er die Familie notfalls auch alleine ernähren können. Das war zwar Dörtes emanzipatorischem Grundwesen sehr zuwider, aber immerhin hatte sie jetzt Zeit, ihre Gedichte zu schreiben. Sie liebte Wörter sehr.

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Der Mayobil-Podcast, Episode 2

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Abgründe des Alltags / Audioscheiße / Autoreferenzielle Selbstprovinzialisierung / Hingerotzt und Ausgekotzt

Und weil es so viel Spaß gemacht hat, gibt’s direkt Episode 2. Über ellebils potentielles Karnevalskostüm, das Derby am Wochenende, MINT und Big Data, 12-jährige Kondomkäuferinnen im Sauerland, die Aussteuer der Mayo und natürlich gibt es am Ende auch wieder etwas zu gewinnen, das man auf diesem Foto hier sehen kann:
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