La semaine 2 en 2012

Montag. Die Uni fängt wieder an. Dieses Mal mit der Daily Telegraph Affäre. Märzhasen, ein Wort, über dessen Bedeutung ich mir unklar bin. Ich esse komisches Zeug in der Mensa und mache dann noch Radio. Danach verfolge ich ein Referat. Am Abend losen wir ganz fies beim Pubquiz ab.

Dienstag. Ich habe meinen ersten Arbeitstag. Zur Feier dieses Tages verpasse ich mein Seminar abends mit voller Absicht. Stattdessen pflaume ich Leute an, die nicht wissen wie man ordentlich aufs Klo geht.

Mittwoch. Ich verbringe große Teile des Tages damit mich vor Büchern, die das Thema Brest-Litowsk beinhalten, zu verstecken. Irgendwann bringt das allerdings leider nichts mehr. Ich kopiere meine Kopierkarte leer.

Donnerstag. Ich sauge mir was über Brest-Litowsk aus den Fingern und mache mich dann mit meiner Mitreferentin gegenseitig verrückt. Zwischendurch schicke ich ein Stoßgebet an den nichtexistenten Schöpfer, er möge doch irgendwas schicken. Er schickt etwas. Eine Auswahlkommission oder sowas ähnliches, weswegen mein Referat nur vom Seminar, nicht aber vom Dozenten gehört wird. Überlege, ob es den nichtexistenten Schöpfer doch geben könnte. Zur Feier des Tages erquicke ich mich am Sherlock Holmes Film. Leider jedoch muss man sagen, dass ich mittlerweile so tief in die Materie Holmes vorgedrungen bin, dass der Film mich nicht wirklich überzeugt. Allerdings war er besser als der letzte Film, den ich im Kino sah. Leider ist das aber auch kein Kunststück.

Freitag. Arbeitstag Pt. Deux. Ich erfahre, warum sich der Protestantismus nie in Köln durchsetzen konnte. Danach gehe ich in die ULB, um mein nächstes schlecht vorbereitetes Referat wenigstens mit ein paar Literaturangaben versehen zu können. Bei diesem Versuch bleibt es.

Samstag. Ich versuche mich ein Tag lang dazu zu motivieren, mein Referat schlecht vorzubereiten. Leider gelingt mir das nicht. Stattdessen kaufe ich mir Haarfarbe.

Sonntag. Weiterhin keine Sicht auf Veränderungen an der Motivationsfront, ich lasse mich lieber gemeinsam mit dem Häkelschwein vom exilsoester mästen. Irgendwann platze ich und bekomme als Dank für diese Tat noch eine Kugel Eis ausgegeben. Dann schlafe ich tief und fest, weswegen ich weiterhin unmotiviert bleibe. Schlussendlich beginne ich gegen 23 Uhr, 16 Stunden vorher, meinen Motivationsschub und stelle mit Erschrecken fest, dass nirgendwo Literatur über die Beziehungen der Sowjetunion zu Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1918 und 1939 vorhanden ist. Beglückt ob dieser Tatsache schlafe ich wieder ein.

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