This is how I work

Dieser Blogpost zu Isabellas Projekt erscheint erst jetzt, weil ich sicher gehen wollte, dass ich wirklich die allerallerletzte bin die dazu bloggt. 

Bloggerinnen-Typ: angefangen als „irgendwas ins Internet schreiben“-Blog, entwickelte es sich hin zum allgemeinen Rant-Blog gegen die Sparkasse, Kamps und andere Leute, die mir das Leben schwer machen, hin zu einem Tagebuchblog, wieder weg davon und mittlerweile würde ich es ein Befindlichkeitsblog nenne.

Gerätschaften digital: nachdem das Lenovo SL500, die Nikon D40 und ich gegen unseren Willen voneinander getrennt wurden, stehen hier jetzt ein Lenovo T410, ein iPhone 4S, ein iPad, das vor kurzem seinen ersten Geburtstag feierte, und eine Nikon D5100 herum (die allerdings kaum noch im Einsatz ist).

Gerätschaften analog: 08/15-Kugelschreiber gerne irgendwas teureres als die Marke Werbekulli, 4000 durch die Gegend fliegende Notizbücher. Ich besitze 4 Moleskine Noitzbücher, die sind aber teuer und deswegen will ich die nicht mit belanglosem Schrott zumüllen, da darf nur „wichtiges“ oder „grandioses“ rein. Sie sind also leer. Als ich noch Klausuren geschrieben habe, kam des öfteren der Lamy-Glücksfüller aus der Oberstufe ins Spiel – mittlerweile ist er verschwunden, was sich auch in den Klausuren widergespiegelt hat.

Arbeitsweise: hängt von Lust und Laune ab, was in den meisten Fällen bedeutet, dass es hingerotzt wird.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Das Blog läuft bei wordpress, wo ich den ganzen Krams auch eintippe. Gelegentlich finde ich uralte Texte von mir, die dann aus dem Worddokument hier eingefügt werden. Ist aber erst zwei Mal passiert. Ich recherchiere nicht wirklich, also nicht im Sinne von „da ist jetzt ein Thema, das ich bearbeiten möchte, ich gehe jetzt mal suchen“, meist entsteht ein Blogeintrag aus der Beschäftigung mit einem Thema. Bookmarks kommen in einen riesigen Ordner, weswegen Klamotten-Bookmarks neben „potentielles MA-Thema“-Bookmarks schlummern, die ich nur alle Jubeljahre mal anschaue, um zu gucken, dass sie veraltet sind. Vor kurzem habe ich mal versucht, die Dinger zu ordnen, aber die Seiten, die ich wirklich brauche, habe ich im Kopf.

Wo sammelst du deine Blogideen?
In der Regel findet das Thema mich und nicht umgekehrt, wenn mir dann doch etwas spontan einfällt, dann tippe ich es in die Notizen im iPhone, weswegen da dann so Sachen drin stehen wie „Jesus in der Butterbrotdose„. Generell bin ich aber Impulsbloggerin.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet
Ich wüsste nicht, warum man im Internet Zeit sparen sollte, das einzige, was automatisiert läuft, ist die Twitterweiterleitung bei Blogpost, allerdings bearbeite ich die gelegentlich noch, was die Angelegenheit nicht unbedingt schneller macht.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche
Ich bin anscheinend einer der wenigen Menschen, die keine Befriedigung daraus ziehen, Dinge abzuhaken. Abgesehen davon, dass ich mich nicht besser zu Sachen motivieren kann, wenn sie irgendwo stehen. Ich hatte mal einen Zeitmanagement-Kurs als ich so 18 war, der Mann, der den gehalten hat, hat mich in erster Linie als renitente Anarchobraut abgestempelt und mir zweitens ein Leben in vollkommener Unstrukturiertheit prophezeit. Das stimmt auch. Finde ich aber nicht schlimm.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Das iPad ist ein wunderbares Ding, man kann im Bett neben ihm einschlafen, während es noch eine Runde The West Wing dudelt und im Zug ist es auch ganz wunderbar.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Ich kann außergewöhnlich gut klugscheißen und die Geschichte hinter irgendwas erzählen. Das ist für Pubquizze gelegentlich ganz gut, weil man mir die Antwort dann eher glaubt. Auf der anderen Seite ernte ich dafür auch sehr gerne Augenrollen, was möglicher Weise der Grund ist, warum ich in Blogs eher selten kommentiere.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Es ist eher selten, dass Musik läuft. Wenn muss sie fremdsprachig sein und eine Ohrwurm-Gefährdung ausgeschlossen sein. Ganz gut sind dafür The Decemberists oder Cold War Kids.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Es sollte nicht weiter verwunderlich sein, dass ich die totale Eule bin. Als es das Studium und die Arbeit noch zuließen, war ich nie vor 2 Uhr im Bett. Deswegen konnte ich nach dem Abi auch ganz gut Nachtschichten arbeiten. Allerdings habe ich dann wirklich immer den ganzen Tag verpennt, was dazu führte, dass ich im Hochsommer die Sonne nie sah und ja…

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Ich bin nicht besonders introvertiert, sondern eher im hohen Maße menschenscheu, während der republica dauerte es ca. 2 Tage bis ich mit Menschen sprechen konnte, die ich nur aus dem Internet kannte, obwohl sie schon mehrmals an mir vorbeigegangen waren. Da habe ich dann wirklich lieber rumgesessen und beobachtet. Ganz anders ist das, wenn ich mal aufgetaut bin, da bin ich dann äußerst mittelpunktssüchtig und scheue wenig. Soweit muss es aber erst mal kommen.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Da ich ja oben bereits schrieb, dass ich extra lange gewartet habe, dass… auf der anderen Seite, hier die Herren hellojed, Ariakan und Seb_Der_X könnten ja mal…und natürlich jede/r, die/der möchte.

Der beste Rat den du je bekommen hast?
1. Kommt es anders, als man 2. denkt. Isso!

Noch irgendwas wichtiges?
Immer tief durchatmen.

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