Jahresendzeitfragebogen 2014

Another year over. Tjaja, 2014, du bist irgendwie nicht das geworden, was ich von dir erwartet hatte. Es war trotzdem ganz in Ordnung mit dir, das eine hättest du sein lassen können, da warst du ein bisschen sehr wie 2011. Aber sonst: ich habe viel erlebt 2014, nur eine Sache nicht… und wer mich 2015 danach fragt, kriegt keine Antwort mehr. So, genug der kryptischen Vorrede, jetzt mehr Klartext.

Zugenommen oder abgenommen?
Warum steht diese Scheißfrage eigentlich am Anfang? Ist es die wichtigste Frage zum Jahr?

Haare länger oder kürzer?
Sehr, sehr viel kürzer und das gar nicht mal so kontinuierlich. Ende Februar kamen schon mal fünf Zentimeter weg, aber im April hieß es dann:

haare

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Angeblich weniger kurzsichtig als angenommen, sagte der Optiker als ich meine Sonnenbrille mit Stärke kaufte. Deswegen links jetzt quasi +0,25 besser, aber ganz ehrlich glaube ich ja, dass das nur die Tagesform war.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Da waren dieses Jahr diverse Anschaffungen nötig.

Der hirnrissigste Plan?
Jajajajaja, mache ich alles und jajajajaja 2014 schreibe ich bestimmt meine Masterarbeit fertig. Jajajaja, mein Masterarbeitsthema ist mir zu langweilig geworden, suche ich mir ein neues, jajajajaja, klar werde ich 2014 fertig, jajajaja, also mindestens angemeldet kriege ich sie 2014 noch…

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich erinnere mich nicht dieses Jahr Nahtoderfahrungen gemacht zu haben.

Die teuerste Anschaffung?
Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit das Notebook auf dem dieser Beitrag gerade entsteht (aber ich liebe es sehr hart).

Das leckerste Essen?
Diese Frage ist jedes Jahr doof. Ich erinnere mich nie. Ich nominiere fast alle Essen, die ich bei bonngehtessen.de mitmachen durfte.

Das beeindruckendste Buch?
Ich muss mal Buch führen über die Bücher, die ich lese. Tatsächlich nominiere ich dieses Jahr ein Buch, das ich noch gar nicht zu Ende gelesen habe, aber das, was ich bislang gelesen habe, reicht mir. Frau Dunhams „Not that kind of girl“ tut ein bisschen weh und ist gleichzeitig toll zu lesen und außerdem muss ich die ganze Zeit dabei Killing me softly summen: „Telling my whole life, with her words“.

Der berührendste Film?
Berührend. Wie (ich glaube) schon öfter angemerkt: Ich gucke gerne Filme, aber berührend, ähm ne. Ich bin auch niemand, die im Kino weint. Okay, damals, 2001, in Pearl Harbour, als Josh Hartnett von japanischen Kugeln zersiebt im Pazifikkrieg starb. Außerdem habe ich dieses Jahr kaum Independent-Filme gesehen. Daher, tollste DVD in diesem Jahr: Ganz und gar (wegen der kurzen, aber sehr intensiven David Rott Obsession), tollstes Kino-Erlebnis: Gone girl, weil ich in der Rolle von Ben Affleck zum ersten Mal nicht mehr den legasthenischen US Army Piloten aus Pearl Harbour sah und weil Rosamunde Pike so viel großartiger war als ich sie in Pride & Prejudice von 2005 in Erinnerung hatte und wegen Neill Patrick Harris natürlich.

Das beste Lied?
Seit ich lastfm nicht mehr nutze und mich mit Spotify nicht anfreunden kann, könnte ich jetzt nur meine Amazon-Musikbibliothek fragen, aber da finde ich auf Anhieb keine Statistiken. Deswegen kröne ich natürlich die Antilopengang und Beate Zschäpe hört U2 zum besten Lied des Jahres.
https://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI

Das schönste Konzert?
Das Casper-Konzert war gut (KIZ als „Vorband“!!!), das Rainald Grebe Konzert war besser, aber am meisten Spaß hatte ich beim Marteria-Konzert.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Dies, das und upsss schon wieder 2 Uhr nachts?

Die schönste Zeit verbracht mit…?
#exilsoesterwitzen

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Ich. Brauche. Mehr. Zeit.

2014 zum ersten Mal getan?
Trurvzgerssra, einen dotierten Preis gewonnen, auf der republica bei einer Session oben auf der Bühne stehen, den Bundespräsidenten besuchen.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Eine Verwandte beerdigt.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Antwort auf die vorangegangene Frage, Bogida und die Herren Martenstein, Phonsi, Matussek tbc.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Trurvzgerssra ist wichtiger als eine Masterarbeit.

2014 war mit einem Wort…?
Anstrengend.

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