Fußball ist unpolitisch

Fußball ist unpolitisch. Es zwingt doch niemand die großen Firmen dazu, die FIFA zu sponsern oder irgendwelche Länder dazu, unbedingt die WM ausrichten zu müssen. Kann der alte Mann doch machen wie er möchte. Und wenn’s mit der FIFA irgendwann doch zu Ende sein sollte, kann er ja als Berater in Nordkorea anheuern. Er muss dann nur aufpassen, trotz Ausbildung in der humanistischen Schweiz, die er mit Herrn Blatter gemeinsam hat, neigt Kim Jong Un gelegentlich dazu, ihm missliebige Personen zu exekutieren. Da Herr Blatter aber nicht in direktem Verwandtschaftsverhältnis zu Jong Un steht, ist dieses Risiko eher zu vernachlässigen.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Fußball ist zutiefst politisch. Es hat schon Kriege wegen Fußball gegeben. Aber auch im Tagesgeschäft ist Fußball als Weltsportart, nach der lange erst einmal nichts kommt; ein Milliardengeschäft, bei dem viele mitverdienen (wollen); eine öffentliche Veranstaltung, die Politikern die (Wieder-)Wahl kosten oder bescheren kann.

    Diese so immens wichtige Sportart wird von einem kleinen schweizerischen Verein kontrolliert. Die FIFA ist ein Monopolkonzern ohne kontrollierende Instanz. Wer in der Welt Fußball spielen will, muss dort Mitglied sein. Die Regeln bestimmt ein kleiner Zirkel glitschig geschmierter Funktionäre. Es ist gut und wichtig, dass die Öffentlichkeit darauf schaut. Schade nur, dass sie keine Möglichkeiten hat, einzugreifen.

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