Ich hatte mal eine mehr oder minderschwere Obsession für Teeniemagazine. Woher das kam, weiß ich nicht so genau. Aber auch da wuchs ich hinaus. Ähnlich wie ich irgendwann aus Magazinen wie Joy, Glamour usw. rauswuchs, brülle mittlerweile den Fernseher, wenn taff mir wieder irgendwie erzählen will, wie ich mein Leben zu leben hätte oder welcher Urlaub auf Teneriffa jetzt der günstigste ist und das von sechs Leuten total subjektiv bewerten lässt. Da eines meiner größten Hobbys – wie Menschen, die mich kennen, bestätigen können – “Aufregen” ist, kann ich bis heute an keiner Bravo oder Mädchen vorbei laufen. Und weil die Titelthemen meistens so bescheuert sind, will ich dann doch wissen, was drin steht. Deswegen besitze ich zur Zeit die aktuelle Ausgabe der Bravo (1,50 Euro) und die aktuellste Ausgabe der Mädchen (1,95 Euro). Ich teile Ihnen jetzt mal meine Erkenntnisse mit. Die Besprechung der Mädchen folgt, wenn mein Hirn wieder auf Betriebstemperatur abgekühlt ist. (mehr …)
Kategorie: Autoreferenzielle Selbstprovinzialisierung
La semaine 21
Montag. Ich versuche so zu tun als würde ich irgendwas für meine Masterarbeit machen. Klappt super, nicht. Stattdessen versuche ich dem Sonnenlicht zu entfliehen und gehe kopieren. Nicht für die Masterarbeit. Bei den Kunsthistorikern kann man nicht kopieren. Bücher mit Hardcover sind so leicht zerstörbar, dass man die nur abscannen kann. Aber nur 20 Seiten pro Buch. Wo kommen wir sonst hin. Genervt von dem ganzen Bohei kehre ich erstmal bei Starbucks ein. Ich habe es geschafft während der Sonderaktion mit Frappuccinos für die Hälfte des Preises bei meinen beiden Besuchen jeweils eine Viertelstunde vor bzw. eine Viertelstunde nach Aktionszeitfenster bei Starbucks aufzuschlagen. (mehr …)
Stöckchenweitwurf oder: ich habe schon bei den Bundesjugendspielen noch nicht mal eine Teilnahmeurkunde bekommen
Ines bewirft mich mit sowas wie einem Stöckchen, aber eigentlich ist das wahrscheinlich ein Award. Es geht dabei darum, neue Blogs kennenzulernen. Und deswegen beantworte ich jetzt mal die elf Fragen, die Ines sich ausgedacht hat. (mehr …)
Musikalischer Lebenslauf
Damals™ als ich noch jünger war, gab es in der NEON noch den musikalischen Lebenslauf. Als ich vorletztes Wochenende mit 20 Prozent iPhone-Akku 1,5 Stunden in der 18 von Köln nach Bonn gammelte und dabei die ganze Musik auf dem iPod durchskipte, twitterte ich meinen musikalischen Lebenslauf. War lustig und deswegen gibt es jetzt hier mal eine Auswahl dieser Songs. (mehr …)
Eine Begegnung mit meinem 15-jährigen Ich
Ja hallo erstmal…okay ich mag Rüdiger Hoffmann nicht, allein schon wegen Paderborn. Aber mir fiel kein besserer Einstieg ein. (mehr …)
La semaine 6 en 2014
Montag. Eigentlich wäre heute meine letzte universitäre Veranstaltung, aber dazu komme ich später noch. Weil ich mich nach dem Seminar nämlich vergewissere, dass ich doch keine schriftliche Ausarbeitung zu einer 40-seitigen Quelle zum Thema Kriegsschuldfrage machen müsste, durch das Hauptseminar, das in meinem Fall eigentlich eine Übung ist, falle ich also schon mal nicht durch. Trotzdem hätte ich es nicht besuchen müssen. In Erwartung meiner abendlichen Buchung, muss ich mich dringend ablenken. Und das geht nicht so besonders gut, wenn ich essen gehe. Ich muss laufen. Also laufe ich zuerst zur Post, die leider meinen Kaffee-Tumbler nicht hat und damit steht fest, dass er wohl weg ist. Wie gut, dass direkt neben der Post ein Starbucks ist. Oder auch nicht. Jedenfalls habe ich jetzt einen neuen Tumbler in den aber nur ein Grande-Starbucks-Kaffee passt. Dann gehe ich in den Douglas und lasse mir mal wieder Mac-Produkte andrehen, weil meine Pickel müssen heute Abend ja nicht so hervortreten, ich werde ja fotografiert werden. (mehr …)

