Kategorie: Autoreferenzielle Selbstprovinzialisierung

Bravo lesen

Ich hatte mal eine mehr oder minderschwere Obsession für Teeniemagazine. Woher das kam, weiß ich nicht so genau. Aber auch da wuchs ich hinaus. Ähnlich wie ich irgendwann aus Magazinen wie Joy, Glamour usw. rauswuchs, brülle mittlerweile den Fernseher, wenn taff mir wieder irgendwie erzählen will, wie ich mein Leben zu leben hätte oder welcher Urlaub auf Teneriffa jetzt der günstigste ist und das von sechs Leuten total subjektiv bewerten lässt. Da eines meiner größten Hobbys – wie Menschen, die mich kennen, bestätigen können – “Aufregen” ist, kann ich bis heute an keiner Bravo oder Mädchen vorbei laufen. Und weil die Titelthemen meistens so bescheuert sind, will ich dann doch wissen, was drin steht. Deswegen besitze ich zur Zeit die aktuelle Ausgabe der Bravo (1,50 Euro) und die aktuellste Ausgabe der Mädchen (1,95 Euro). Ich teile Ihnen jetzt mal meine Erkenntnisse mit. Die Besprechung der Mädchen folgt, wenn mein Hirn wieder auf Betriebstemperatur abgekühlt ist. (mehr …)

La semaine 21

Bildschirmfoto 2014-05-25 um 23.15.27

Montag. Ich versuche so zu tun als würde ich irgendwas für meine Masterarbeit machen. Klappt super, nicht. Stattdessen versuche ich dem Sonnenlicht zu entfliehen und gehe kopieren. Nicht für die Masterarbeit. Bei den Kunsthistorikern kann man nicht kopieren. Bücher mit Hardcover sind so leicht zerstörbar, dass man die nur abscannen kann. Aber nur 20 Seiten pro Buch. Wo kommen wir sonst hin. Genervt von dem ganzen Bohei kehre ich erstmal bei Starbucks ein. Ich habe es geschafft während der Sonderaktion mit Frappuccinos für die Hälfte des Preises bei meinen beiden Besuchen jeweils eine Viertelstunde vor bzw. eine Viertelstunde nach Aktionszeitfenster bei Starbucks aufzuschlagen. (mehr …)

Stöckchenweitwurf oder: ich habe schon bei den Bundesjugendspielen noch nicht mal eine Teilnahmeurkunde bekommen

Ines bewirft mich mit sowas wie einem Stöckchen, aber eigentlich ist das wahrscheinlich ein Award. Es geht dabei darum, neue Blogs kennenzulernen. Und deswegen beantworte ich jetzt mal die elf Fragen, die Ines sich ausgedacht hat. (mehr …)

Musikalischer Lebenslauf

Damals™ als ich noch jünger war, gab es in der NEON noch den musikalischen Lebenslauf. Als ich vorletztes Wochenende mit 20 Prozent iPhone-Akku 1,5 Stunden in der 18 von Köln nach Bonn gammelte und dabei die ganze Musik auf dem iPod durchskipte, twitterte ich meinen musikalischen Lebenslauf. War lustig und deswegen gibt es jetzt hier mal eine Auswahl dieser Songs. (mehr …)

Handyfasten – ein höflicher Rant

Die Fastenzeit läuft schon länger und ehrlich gesagt, hatte ich keine Ahnung, was ich fasten könnte. Örtlich ansässige RCDS-Mitglieder meinten nämlich Plastik fasten sei nach Verlautbarung der katholischen Kirche kein richtiges Fasten und überhaupt, diese grünen Atheisten-Gutmenschen. Und daher stellte ich mir die Frage aller Fragen: was zur Hölle soll man bloß fasten? Sich aus dem ganzen Angebot an Dingen auf die man eigentlich gut und gerne 40 Tage verzichten könnte etwas auszusuchen ist ja etwas zu einfach. Ich zum Beispiel könnte 40 Tage lang auf schlechtes Wetter verzichten, aber erstens kann ich das nicht beeinflussen und zweitens hat das mit dem Sinn des Fastens gar nichts zu tun, denn dann könnte ich auch 40 Tage Auberginen fasten. (mehr …)

Eine Begegnung mit meinem 15-jährigen Ich

Ja hallo erstmal…okay ich mag Rüdiger Hoffmann nicht, allein schon wegen Paderborn. Aber mir fiel kein besserer Einstieg ein. (mehr …)

Karneval – Bilanz eines sog. Karnevalsmuffels

Karneval also. Ich habe ja generell ein kleines bis größeres Problem mit Brauchtumsveranstaltungen. Schützenfeste habe ich bislang immer gemieden und es würde mir auch nie im Leben einfallen, das Oktoberfest zu besuchen. Die letzten fünf Jahre in Bonn sahen so aus: (mehr …)

Tweeting for you live from Passiv-Aggressivistan

Seit einer Woche lebe ich in Passiv-Aggressivistan. Und das kam so: der Zettelhalter des Grauens hat wieder zugeschlagen. In diesen hängt man zur nachbarschaftlichen Kommunikation einen Zettel, da sich der Zettelhalter im Hausflur befindet, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch alle Nachbarn das lesen – und der Hausmeister. Tatsächlich nutzt diesen Zettelhalter aber eigentlich primär der Hausmeister, um Werbung für seine Dienste zu machen (inwieweit das jedoch so sinnvoll ist, wo wir doch eh schon alle seine Kunden sind, lasse ich mal dahin gestellt).  (mehr …)

Simply the best

Ines will wissen, was meine zehn Lieblingsserien sind. So here we go: (mehr …)

La semaine 6 en 2014

ellebil1

Blumen für ellebils Mitbewohnerin.

Montag. Eigentlich wäre heute meine letzte universitäre Veranstaltung, aber dazu komme ich später noch. Weil ich mich nach dem Seminar nämlich vergewissere, dass ich doch keine schriftliche Ausarbeitung zu einer 40-seitigen Quelle zum Thema Kriegsschuldfrage machen müsste, durch das Hauptseminar, das in meinem Fall eigentlich eine Übung ist, falle ich also schon mal nicht durch. Trotzdem hätte ich es nicht besuchen müssen. In Erwartung meiner abendlichen Buchung, muss ich mich dringend ablenken. Und das geht nicht so besonders gut, wenn ich essen gehe. Ich muss laufen. Also laufe ich zuerst zur Post, die leider meinen Kaffee-Tumbler nicht hat und damit steht fest, dass er wohl weg ist. Wie gut, dass direkt neben der Post ein Starbucks ist. Oder auch nicht. Jedenfalls habe ich jetzt einen neuen Tumbler in den aber nur ein Grande-Starbucks-Kaffee passt. Dann gehe ich in den Douglas und lasse mir mal wieder Mac-Produkte andrehen, weil meine Pickel müssen heute Abend ja nicht so hervortreten, ich werde ja fotografiert werden. (mehr …)