La semaine 32

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Montag. In der Nachbetrachtung fällt mir auf, dass ich dringend mal vorher aufschreiben muss, ich habe nämlich keine Ahnung mehr, was ich Montag getan habe. Evtl. saß ich in der ULB, sehr wahrscheinlich sogar. Ich war sogar relativ motiviert, erinnere ich mich gerade und dann ging ich in die Mensa und da wurde mir schlagartig bewusst, dass ich niemals Akademikerin werden kann, denn dann würde ich ja ein schlimmer Mensch, der seine Kinder vernachlässigt:

https://twitter.com/ellebil/status/496250048603488256

Außerdem wird mir mal wieder bewusst, dass ich ohne Oropax nicht in der ULB arbeiten kann.

Dienstag. Auch an diesem Tag war ich in der ULB. Allerdings viel später als am Montag. Und auch weitaus unerfolgreicher. Weil ich nämlich einen Stapel Bücher ausleihe in den ich bis heute vielleicht zwei Mal reingeguckt habe. Erwähnte ich schon, dass ich jeden Morgen aufwache: „Maaasterarbeit!“ denke und direkt danach: „Das, was du machen willst, funktioniert eh nicht“? Gut, dann hätte ich das hier mal festgehalten. Vielleicht denke ich mir deswegen direkt ein neues Thema aus:

https://twitter.com/ellebil/status/496758728432304128

Im ZDF läuft eine grottenschlechte Doku über die Romanows, die irgendwie so halb der Grund ist, warum ich nicht beim Yogilates bin.

Mittwoch. Zur allgemeinen Zerstreuung steige ich mit dem schlechtesten Krimi der Welt (mehr dazu bald hier) in die Bahn, fahre nach Köln und gehe in den Zoo. Das Kind, das mich und andere begleitet, ist heute wieder außergewöhnlich gut drauf. Ich lerne, dass ich eine super Luftmatratze abgeben würde und werde gefragt, warum meine Beine denn bitte so haarig sind? Nun ja, also…ich schlage vor, dass man mich am Zooausgang einfach abgibt und mich zukünftig als Yeti ausstellt. Zoo mit Kindern scheint eine grandiose Freizeitbeschäftigung zu sein.

https://twitter.com/ellebil/status/497028818738376704

Donnerstag. Die Stummfilmtage starten und irgendwie glaube ich, dass ich irgendwas wissenschaftliches gemacht haben könnte. Muss aber nicht unbedingt sein.

https://twitter.com/ellebil/status/497455714617819136

Freitag. Herr Pamphleteer ist in der Stadt, weswegen die Mayestät und ich ihn durch Bonn scheuchen. Tatsächlich besteht aber der Großteil unserer Konversation daraus, dass sie mich beschimpfen, während ich den größtmöglichen Stuss rede. Zwischendurch erscheint noch der exilsoester und ich merke, dass ich immer mehr vergreise, weil ich um 1 Uhr nachts im Bett liege. Außerdem kopiert irgendein Chinese dieses Blog und veröffentlicht es auf seiner Seite neu. Dank des Techniktagebuchchats wird mir der Hoster der Seite verraten und dem schreibe ich daraufhin eine pampige Mail, dass sie bitte meinen Content von diesem Dings löschen sollen.

Samstag. Obwohl der Freitag gar nicht anstrengend war, bin ich fertig und schaffe gar nichts, außer ein Pancake-Massaker zu zimmern, mir Schallplatten zu kaufen und meinem Ruf ein außerordentlicher Messie zu sein, massiv zu schaden. Die Matschigkeit des Tages könnte daran liegen, dass ich eine CD höre, die ich mal im Beisein von Herrn Pamphleteer erworben habe und die grottenschlecht ist.

Sonntag. Ist noch unproduktiver, der exilsoester und ich verprügeln meinen inneren Messie hart und ich höre Schallplatte, weil ich ja jetzt einen Schallplattenspieler habe und daher nun vollkommen verhipstert bin.

 

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