Tagebuchbloggen, 6. Oktober 2018

Ich bin immer noch leicht verstimmt über dieses gute Wetter, vergangene Woche Samstag war es auch schon gut. Vor zwei Wochen nicht. Ich sage mir auch immer, dass es eigentlich egal sei, die Hochzeit war super, auch wenn es zwischendurch echt wie aus Eimern geschüttet hat. Aber irgendwie hilft das nicht so richtig.

Aber wenn das Wetter schon gut ist, dann muss man es auch nutzen. Also gucken wir uns mal den Spielplatz in der Maxstraße an. Der ist recht super und Zwei- und fast Fünfjährige finden ihn auch super – glaube ich. Außerdem gibt es einen Käfigbolzplatz, was vermutlich auch super ist und der Spielplatz hat eigene Bobbycars. Ziemlich dufte.

Samstags in die Stadt zum Einkaufen zu gehen ist schon ziemlich dumm. Noch dümmer ist es, wenn irgendwas in der Innenstadt gefeiert wird. Richtig gut ist, wenn zwei Menschen, die Menschenansammlungen hassen, trotzdem beschließen, dass jetzt drei neue Hosen und ein neuer Mantel gekauft werden müssen. Gut ist, wenn das eine Geschäft einem einen 20 Euro Gutschein geschenkt hat und das andere gerade 20 Prozent Rabatt auf alles hat. Aber trotzdem oder ziemlich sicher genau deswegen sind gerade 80 Prozent zu viele Menschen in der Stadt. Man wird ganz kirre.

Abends noch einmal losziehen und einen Butternut-Kürbis kaufen, weil man da dieses Rezept hat. Dieses Rezept stellt sich als anspruchsvoller aus als man dachte. Man muss den Kürbis alle fünf Minuten aus dem Ofen ziehen, um ihn mit Dingen zu bestreichen, die man in die Mulde, wo die Kerne drin waren, gefüllt hat. Leider hatte man nur die Hälfte der benötigten Zutaten dabei und nach 50 Minuten irgendwie das Gefühl, dass dieser Kürbis noch gar nicht reif war. So wie der Hokkaido-Kürbis, den man vor einem Jahr mal gekauft hat, der wie weihnachtliche Gurke schmeckte, weil man ihn mit Zimt würzte. Seitdem weiß ich auch, dass Gurke und Kürbis verwandt sind und dass das mit Sicherheit der Grund ist, warum der Mann Kürbisse nicht mag.

Der BR zeigt aktuell jeden (?) Samstag die „Pepe, der Paukerschreck“-Reihe aus den 1960ern. Ich gucke das gerne. Die Reihe ist so voller Sexismus, bundesrepublikanischem Mief und späten 60ern, sie wurde quasi für mich gemacht.

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