Seit zwei Wochen lese ich Bücher zur Reichspogromnacht. Grund dafür ist das Projekt @9Nov38. Begonnen hat es irgendwann, ich weiß gar nicht mehr wann. Moritz fragte, ob ich Interesse hätte – und das hatte ich. Vielleicht auch, weil man sooft hört, dass doch jetzt mal gut sein könnte, dass man selbst doch gar nicht Schuld daran sei. Es stimmt, viele sind nicht schuldig, weil sie noch gar nicht geboren waren als das alles passierte. Das bedeutet imho aber nicht, dass deswegen jetzt Schluss ist. Ich habe in den letzten Wochen so viel gelesen, was ich eigentlich für unvorstellbar halte. Es ist aber nicht unvorstellbar, es ist wirklich passiert. Und wenn man aufhört sich damit zu beschäftigen, dann vergisst man. Dann vergisst man, dass in diesem Land Menschen willkürlicher Gewalt ausgesetzt waren, dass man ihnen alles nahm. Ich will das nicht vergessen. Ich will, dass man sich daran erinnert. Zwingen kann und will ich niemanden dazu, wie Moritz richtig bemerkt hat, kann man dem Account folgen oder es sein lassen. Wenn man ihm folgt, kann man sehen wozu Menschen fähig sind.
Autor: ellebil
Browser-ABC
Johannes hat ein lustiges Spiel gespielt. Ich will auch.
A wie amazon.de – seitdem Thalia Bouvier geschlossen hat, bin ich anscheinend nur noch da…
B wie bonn.ironblogger.de – immer schön gucken, wie hoch der Schuldenstand so ist.
C wie curryandculture.wordpress.com – Hallo, Karin!
D wie donnas.de – eigentlich bin ich viel öfter auf derxblog.wordpress.com, aber das Fitnessstudio hat bestimmt online so eine Art schlechtes Gewissen Sonderbonus.
E wie ellebil.wordpress.com – ich habe nie abgestritten narzisstisch veranlagt zu sein.
F wie facebook.com – Sie kennen das doch.
G wie google.de – keine Suchleiste im Browser aktiviert…
H wie hootsuite.com – alles nur, weil die ne Eule als Logo haben, schwöre!
I wie itunescode.de – ich kaufe sogar Dinge, die ich hier gar nicht kaufen darf, anstatt sie wie böse ausbeuterische A jeder normale Mensch einfach irgendwo im Netz zu “finden”.
J wie jstor.org – ich bin nämlich voll die Streberin, jaja!
K wie kotzendes-einhorn.de – hat alles mit F wie facebook zu tun.
L wie ha, ich habe keine Seite mit l besucht.
M wie mws.hypotheses.org – so jetzt bin ich endgültig und für alle Zeit geoutet.
N wie gar nichts.
O wie orbis-claudiae.blogspot.de – ein guter Rant geht immer, auch, wenn ich mich gelegentlich ertappt fühle.
P wie paperwingsfashion.com – fragen Sie einfach nicht. Es sei nur gesagt, dass ich das nicht zu meinem Plaisir besuche.
Q wie qype.com – und dabei ist das jetzt tot.
R wie rheinauenschreiber.de – dieses Ironblogging, nä?
S wie sebastiankipp.no-ip.org/tt-rss – The proudly host of my Tiny-Tiny RSS Dingsbums.
T wie twitter.com – soooo kreativ!
U wie ulb.uni-bonn.de – ich sagte bereits, dass ich voll Streber bin…
V wie vox.de – außerdem bin ich Shoppingqueen-süchtig. Na gut und natürlich auch “Vier Hochzeiten und ein To eine Traumreise”
W wie wikipedia.de – manchmal strebe ich nicht rum, sondern cheate.
X wie xda-developers.com – ich bin mir zu 100% sicher, dass ich diese Seite noch nie besucht habe, sondern jemand anderes, der sich meines Laptops bemächtigte.
Y wie You…Tube – was denken Sie eigentlich von mir?
Z wie zalando.de – Ich habe noch nie vor Glück geschrieen.
Außerdem kennt mein Browser noch zwei Zahlen:
1 wie 1ppm.de – Ironbloggeeeeeeeeeeeeeer FTW!
9 wie 9nov38.de – Falls Sie mal lesen wollen, was man mit einem Geschichtsstudium so anfangen kann.
Shit the past says
Die Rückbetrachtung von Zeit bringt ja immer interessante Sichtweisen zu Tage. Man hat da ein gewisses Bild. Umso interessanter ist, dass Willi Zwo gar nicht so böse war, wie er gelegentlich heute gesehen wird. Zumindest fanden das einige Zeitgenossen so:
“In 1911 the president of the University California at Berkely, Germanist Benjamin Ide Wheeler, had nominated Kaiser Wilhelm II for the Nobel Peace Prize. In 1913, a spate of articles in Germany and abroad labelled him the Friedenskaiser, ‘Emperor of peace’. In June that year, the New York Times published a long article by Alfred Fried, founder of the German peace movement, who wrote:
His glory as a man of peace, great enough now, will become greater, and his wish to figure in history as a hero of peace will be fulfilled. And historians of the future, in a position to appreciate fully this great and restless epoch through which we are passing … such historians will speak of Wilhelm II as the compelling force in that process of change and will bestow upon him the title of ‘The Great Conciliator’.”
EMERSON, Charles: 1913: The World before the Great War, London 2013, S. 77.
Und nun lehne ich mich zurück und warte auf das Eintreffen von Godwin’s Law.
10 absolut kluge Antworten von mir und 10 absolut kluge Fragen von mir
Stöckchen sind der heiße Scheiß aktuell, schon zum zweiten Mal von Johannes getroffen worden.
Was ist deine Meinung zum Berlin/Bonn-Gesetz?
Aus vollkommener Logik hätte ich nachvollziehen können, wenn man sich aus Kostengründen 1991 dazu entschieden hätte, Bonn als Hauptstadt zu behalten. Hat man nicht, deswegen ist das Ganze jetzt ziemlich halbgar. Und mal ehrlich: Berlin hat schon viel mehr Hauptstadtflair als unser kleines Bonn, das charmant ist und sehr gut angebunden, aber eben in einem Hauruck-Verfahren Hauptstadt wurde und sich deswegen erst mal einiger Dörfer im Umkreis bemächtigen musste, um etwas größer zu erscheinen – hat was von einem Scheinriesen, zumindest an der Museumsmeile. Ich halte es da mit Herrn le Carré, der etwas davon faselte, dass es das auch nur in Deutschland geben kann, dass man seinem ersten Bundeskanzler die Hauptstadt vor die Tür stellt. Insofern: das Berlin/Bonn-Gesetz ist die Aufrechterhaltung eines Provisoriums, das seit 1990 eigentlich hinfällig ist – aber die Arbeitsplätze und die NGOs, jaja!
Hast du derzeit ein Ehrenamt? Oder sogar mehrere? Welche(s)? Warum?
Ich habe aktuell kein Ehrenamt. Ich bin ein Mensch, der ungern Verantwortung übernimmt, aber auch einer von diesen Leuten, die es dann machen, wenn sich kein anderer meldet. Oder irgendwer mehr oder weniger nett fragt. Bis Juli hatte ich ein Ehrenamt. Ich habe es aufgegeben, weil es irgendwann so zehn bis fünfzehn Stunden Arbeit pro Woche fraß, ständig irgendwer irgendwas nicht Ernst nahm und dadurch irgendwas Bescheuertes passiert ist und außerdem, finde ich, wird das Ehrenamt viel zu wenig geschätzt. Daher zolle ich meinen Respekt allen, die ein Ehrenamt ausüben. Ich werde es bestimmt irgendwann mal wieder machen, aber gerade ist es schön das nicht zu tun.
Wie ist dein Verhältnis zum Telefonieren?
Ich hasse telefonieren. Es gab eine Zeit, da sagte man, dass Teenager total gerne telefonieren. Deswegen dachte ich: “Du bist jetzt Teenager, du musst nun telefonieren.” Ich habe dann vier Stunden mit einer Freundin telefoniert und musste danach dringend aufs Klo. Auch heute mag ich Telefonieren nicht viel mehr: es ist unpersönlich und gleichzeitig ziemlich persönlich und wenn man nicht telefonieren will, dann muss man es nicht, auch wenn man es eigentlich müsste und dann schiebt man es immer weiter auf, weswegen kaum jemand von mir angerufen wird. Ich habe 120 Freiminuten in alle anderen Netze und benutze sie nie. Ein Handy ohne Telefonfunktion würde ich sofort kaufen.
Was ist deine Einstellung zur Femen-Bewegung?
Ich las zum ersten Mal im Spiegel davon und dachte mir, dass es ja besonders in Russland/Ukraine ziemlich kalt sein muss, wenn man seine Brüste entblößt. Dann bekam ich noch den Femen-Muslima-Streit mit und dachte nur noch: Wenn man sich so dermaßen auf die Brüste versteifen muss (no pun intended), dann läuft doch auch wieder irgendwas falsch.
Heiraten: Eine überholte Tradition, ein schöner Liebesbeweis, ein lästiges Muss oder was?
Ich gucke gelegentlich “Vier Hochzeiten & eine Traumreise” – das ist genug Hochzeitsdosis für mich. Ich glaube, es ist das, was man möchte, dass es ist. Für mich ist es aktuell eine lästige, überholte Tradition – aber das kann sich ändern.
Schätze mal bitte: Wie viel Prozent deiner Freunde und Bekannten kennst du aus den folgenden sozialen Umfeldern:
Von der Ausbildung, Schule, Uni etc.?
20% – wobei da die meisten Leute aus der Uni kommen
Aus der Arbeit?
10%
Über das Internet?
30% – wobei ich mir da nicht immer sicher bin, weil die in Teilen auch zu “Uni” gerechnet werden könnten.
Über deinen Partner/deine Partnerin? (Auch: ehemalige Partner.)
0% – ich würde die eher als Bekannte einstufen.
Wo ganz anders her?
Mist, da fehlen noch 40%. Vielleicht habe ich irgendwo Phantomfreunde.
Welche Erklärung hast du für die Verteilung in der vorherigen Frage?
Ich finde, dass man im Internet am besten “Gleichgesinnte” findet, das wäre auch der einzige Ort, an dem ich aktiv suchen würde, der Rest ergibt sich ja meist eher von alleine.
Woraus besteht dein Frühstück an einem typischen Wochentag?
Evtl. ein Glas Mineralwasser – ich bin die geborene Nicht-Frühstückerin.
Hast du eine oder mehrere Zeitschriften abonniert? Welche, seit wann und warum?
Ich benutze das Spiegel-Abo meines Vaters mit – als E-Paper-Ausgabe, seit ähh 1,5 Jahren, weil er es eh bezahlt. Allerdings lese ich den Spiegel äußerst selten.
„E pluribus unum“, wie ein gewisser Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg in seiner hervorragenden Doktorarbeit geschrieben hat. Sind die „Vereinigten Staaten von Europa“, also eine EU nach USA-Vorbild, deiner Meinung nach eine realisierbare Vision? Oder kann Europa niemals eine Nation mit einer Zentralregierung und eigener Verfassung werden? Warum?
Puh, ähh, also: aktuell sehe ich Europa sehr fern von einer EU nach USA-Vorbild, das hat u.a. damit zu tun, dass die EU keinen Gründungsmythos hat außer ein paar Menschen, die ne wirtschaftliche Union toll fanden – but you don’t win any hearts with that. Im Nachhinein versucht man da immer so viel reinzuinterpretieren, was eigentlich nie da war. Ich würde auch nicht behaupten, dass die EU eine Wertegemeinschaft ist (was in meinen Augen sehr gut ist), was vielleicht dazu hätte führen können, dass. Der Euro hätte so als einendes Etwas gelten können, aber wir wissen ja, was gerade mit dem los ist. Dann kommt dazu, dass die USA ja so gegründet wurden und die dann noch ein bisschen Krieg geführt haben und die einen dann gewonnen haben und dann eine fast 200-jährige “Erfolgsgeschichte” geschrieben wurde und hey they’re the land of the free und saviour of all (die Historikerin relativiert). Das war in Europa aber nicht der Fall, die Nationalstaaten sind ziemlich stark (in Deutschland vielleicht nicht so stark wie anderswo) – d.h. u.a.: solange sich einzelne Länder (I’m looking at you, France and UK) als Grande Nation bzw. Great Nation ansehen, wird das vermutlich nix mit den Vereinigten Staaten von Europa, was ich aber auch nicht besonders tragisch finde.
Dingdingdingding! Nächste Runde! Wer will nochmal, wer hat noch nicht?
Na dann:
1. Hast du dich irgendwann erwachsen gefühlt? Wann war das?
2. Wenn du dir ein Großbauprojekt aussuchen könntest, in dem du massig Geld verpulvern könntest, was würdest du bauen?
3. Würdest du lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen und warum?
4. Liest du eigentlich noch Tageszeitung?
5. Abgesehen von Alltags- bzw. Gebrauchsgegenständen, gibt es etwas, das du immer Zuhause haben musst?
6. Glaubst du, dass du zuverlässig bist?
7. Welchen Kurs würdest du im Altersheim belegen?
8. Was muss man können?
9. Was hältst du von Reenactment?
10. Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten? (Bitte auch beantworten)
Dieses Stöckchen geht an:
Johannes (falls du magst, falls nicht, magst du es vielleicht weitergeben?)
hellojed
exilsoester
orbisclaudiae
Karin
hszemi
Seb_Der_X
schneyra
serotonic
Fanny
Auslese: Politik-Edition
Rund um die Bundestagswahl herum kamen eine Hand voll Bücher heraus, die sich mit dem politischen Berlin beschäftigen. Zwei davon habe ich gelesen bzw. gehört und werde jetzt mal meinen Senf dazu abgeben. (mehr …)
Nicht mal mehr einen Monat noch, dann wohne ich schon fünf Jahre in Bonn. Dass ich gerne nach Bonn möchte, wusste ich schon 2005. Den genauen Grund kenne ich bis heute nicht, weil ich bis dahin erst zwei Mal und auch nur sehr kurz in Bonn war, aber Bonn sollte es nach dem Abi dann schon sein. Es war weit genug weg vom Sauerland (weswegen Paderborn, Dortmund und Münster aus dem Rennen waren), es sah auf den Fotos im Internet ganz schön aus und 2005 fand ich das Angebot der Uni ganz toll. Man könnte fast meinen, dass mir die Uni relativ egal war (ein Umstand, den ich gelegentlich bereue) – Hauptsache Bonn.
Die Wohnungssuche gestaltete sich mehr als schwierig, ich fing spät an und hatte preislich andere Vorstellungen als der Bonner Mietmarkt, aber dann fand ich im Generalanzeiger eine Wohnung, die sonst anscheinend niemand haben wollte. Mietvertrag unterschrieben und am 2. Oktober 2008 verbrachte ich die erste Nacht in Bonn. Die Wohnung ist seit Anfang September nicht mehr meine – sie war eine nette Studentenbude, hatte aber nur ein Fenster und als im Februar 2011 bei mir eingebrochen wurde, fühlte ich mich auch nicht mehr richtig wohl. Ich wollte mehr Altstadt, denn die ist mein Liebling in Bonn.
Das merke ich besonders jetzt, wo ich am Rande eben dieser wohne. Die Altstadt ist für mich schönes Multikulti, alte Häuser und eigentlich ist sie auch gar keine richtige Altstadt, denn Bonn hat gar keine mehr, aber die Gründerzeithäuser sind schön anzuschauen.
(Und eigentlich gäbe es an dieser Stelle jetzt ein nettes Digital-Story-Telling, aber ich will ja noch an Karins Blogparade teilnehmen.)
Bonn ist klein und das nervt manchmal, weil man ständig Leute trifft – und das ist nicht immer das, was ich will, weswegen ich mich mittlerweile ganz gut wegducken kann. Außerdem nervt an Bonn, dass es einfach aus einem Flickenteppich an Dörfern besteht und die Transportmöglichkeiten zu eben diesen nicht unbedingt besonders toll sind. Woran man übrigens merkt, dass ich mittlerweile hier angekommen bin. 2008 war ich noch vollkommen begeistert, dass die Busse an Werktagen alle zehn Minuten abfahren (das aber nur, wenn die SWB mal ihren Takt einhält).
Dass Bonn klein ist, ist aber auch gut. Von da, wo ich jetzt wohne, kann ich fußläufig alles erreichen, was ich so brauche. Und außerdem wohnen in Bonn eine Menge nette Menschen bei denen ich mich nicht wegducke, wenn ich sie sehe. Hach, Bonn <3. Weitere Gründe für Bonn hier.
Das hier ist ein Teil der Blogparade #bnbp13 von Karin zu Bonn.
Denk mal, ein Denkmal
Am Wochenende war überall in Deutschland Tag des offenen Denkmals. In Bonn gab es auch eine Menge Veranstaltungen und ich hätte wohl mehr mitgemacht, aber das Wetter war nicht so besonders und deswegen reichte mein zweieinhalbstündiger Spaziergang durch Bonn dann auch aus.
Ich bin an ziemlich vielen Kriegsdenkmälern vorbeispaziert. Gestartet ist unsere Gruppe, die – entgegen meiner Annahme – alterstechnisch stark gemischt war, am Alten Friedhof.
Das Foto zeigt das Denkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und steht auf dem Alten Friedhof in der Nähe des Eingangs Thomastraße. Das Denkmal zeigt einen tatsächlich gefallenen Soldaten. Das “Etwas”, das ihn beschützt, ist entweder der heilige Michael oder eine sehr männliche Walküre (möglicher Weise könnte es auch eine Germania sein, Kunsthistoriker anwesend?). Sollte es sich bei dem “Etwas” um den heiligen Michael handeln, hätte man zumindest ein konfessionelles Problem im katholischen Rheinland. Das schlicht gehaltene Denkmal wurde vom akademischen Zeichenlehrer der Bonner Universität, Albert Küppers, entworfen.
Etwas weiter vom Denkmal entfernt ist ein Eisernes Kreuz auf den Friedhof gepflanzt. Unter diesem Eisernen Kreuz sind auch Gefallene des Deutsch-Französischen Krieges begraben. Direkt daneben steht übrigens dieses Denkmal.

Denkmal für die französischen Gefallenen des deutsch-französischen Krieges. Foto: ellebil, CC-BY-SA.
Dann ging es vom Friedhof zum Landgericht, wo ein Schild für die Opfer des Bombenangriffes auf Bonn am 6. Januar 1945 hängt.
Dann folgten die Denkmäler für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Einmal das für die Mitglieder des Bonner Münsters (das krude lateinische Inschriften hat):
Und das der Universität, in die man – am Tag des Offenen Denkmals – leider nicht rein kam, aber auch nicht weiter tragisch, kann man sich sonst ja anschauen. Auf beiden Denkmäler sind alle Gefallenen des Ersten Weltkriegs der Pfarrgemeinde St. Martin bzw. der Universität Bonn aufgeführt.
Am Alten Zoll schauten wir uns das Denkmal für die Husaren an, das ich allerdings nicht fotografiert habe, und erfuhren außerdem, dass es in Beuel in der Nähe des Bahnhöfchens ein archaisches Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und einen Baum für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Nagasaki und Hiroshima gibt.
Weiter ging es dann zu einem Spielplatz hinter den Stadtwerken, wo es ein weiteres Denkmal für die Toten des Bombenangriffes auf die Altstadt gibt. Es ist ziemlich versteckt und musste wohl auch schon öfter gegen Parkplätze behauptet werden.
Hier endete der Spaziergang nach über zwei Stunden.

























