Getroffen

Christian bewarf mich. Ich antworte. Falls jemand Lust hat, ebenfalls beworfen zu werden, schreibe er*sie einen Kommentar, dann denke ich mir was aus.

Couch oder Club?
Definitiv Couch. Ich war schon immer eine Sofa-Kartoffel, habe mir das aber erst vor gefühlt fünf Jahren auch wirklich eingestanden. Warum sollte ich ein bequemes Umfeld verlassen, um mich in Menschenmengen zu begeben, von denen ich mindestens die Hälfte nicht mag und dann noch Geld zu bezahlen für Getränke, die ich eigentlich nicht trinken mag. Noch dazu muss man sagen, dass ich den Musikgeschmack des partyfreudigen Teils meines Freundeskreises nie wirklich mochte.

Hast Du Dich mal in einer Partei, einer NGO oder ähnlichem engagiert?
Nein.

und warum (nicht)?
Ich habe zu wenig Überschneidungen mit einer Partei als dass ich mich in deren Reihen stellen könnte. NGOs kriegen zum Teil in regelmäßigen Abständen Geld von mir, aber aktuell habe ich keine Zeit dafür. Vielleicht bald.

Schon mal einen Roadtrip gemacht?
Nein, wäre aber mal eine Maßnahme. Irgendwann.

Dein Verhältnis zur EU?
Hmm…prinzipiell halte ich das ja für eine tolle Errungenschaft, nachdem Europa im letzten Jahrhundert zwei Mal kaputt gebombt wurde, ist das ja eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Was mich massiv abfuckt, ist dieses beharren auf Nationalstaaten. Ja, ist ne tolle europäische Erfindung. (Nicht.) Mittlerweile kommt mir die EU vor allem vor wie eine Wirtschaftsunion und das war es dann. Dabei wäre es doch nett, wenn es mehr wäre als das.

Hast Du so etwas wie eine Lebensphilosophie?
Ich lebe nach dem Motto „Mal schauen, was passiert.“

Land oder Stadt?
Stadt, Stadt, Stadt oder eher Ansammlung von Dörfern in der Nähe einer „Weltstadt“! Oh mein Gott. Landleben ist so grausam.

Wandern? Am Strand grillen? Oder Städtereise mit Kultur?
Am Strand liegen und nichts tun außer lesen und gelegentlich schwimmen, wobei ich das seit 2009 nicht mehr gemacht habe. Es waren mehr so Städtereise mit Kultur in den letzten Jahren. Ist auch schön, aber meine einfach mal nix tun ist eigentlich am besten.

Monk oder „Mal sehen, wie’s kommt?“
Obwohl meine Lebensphilosophie „Mal schauen, was passiert.“ ist, habe ich schon einen krassen Monk. Ich kann zum Beispiel nur in fünf Minuten-Abständen Dinge machen. Ich kann nicht um 9.32 Uhr aufbrechen, es muss 9.35 Uhr sein.

Was wolltest Du als Kind werden?

Malerin, Schriftstellerin, Grundschullehrerin.

… und hat das irgendwo noch etwas mit dem zu tun, was Du heute machst?
Das, was ich gerade mache, könnte man als Schriftstellerin bezeichnen, ich verdiene nur kein Geld damit, aber das war ja auch schon mal anders.

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