Der Tag des schlechten Kaffees begann damit, dass ich vor meinem Wecker zu einer für mich wirklich nachtschlafenden Zeit (06:55 Uhr) erwachte. Ich erwache so früh nur, wenn ich ein schlechtes Gewissen habe und deswegen werde ich auch noch die zwei kommenden Tage viel zu früh aufwachen. Aber back to topic. Weil ich so früh aufgewacht war, konnte ich endlich das tun, was ich sehr selten mache.
Pippi Langstrumpf 2.0
Beginnen wir mit einer Rechnung. Ich zahle pro Woche 9,10 Euro für’s Fitti. Rechnen wir Sonntag mal mit zu dieser Woche. Ich habe bis heute also sieben Stunden in diesem Ding verbracht. Das macht einen Stundenlohn von 1,3 Euro fürs Fitti. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich es schaffen werde, deren Stundenlohn diese Woche noch unter einen Euro zu drücken. Man könnte jetzt meinen, ich sei Spochtfanatiker geworden, dabei mache ich das nur für Sie. Nur für Sie nehme ich diese ganzen Qualen auf mich! (mehr …)
“Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft.”*
(*: Gerhard Schröder, Interview in der BILD-Zeitung, 5. April 2001)
Ein Beispiel an Herrn Schröder nehmend, schleppte ich mich seit meinem Fitti-Eintrag noch weitere zwei Male ins Fitti. Einmal am Sonntag und dann heute wieder. Ich kann mittlerweile 15 Minuten auf einem Laufband laufen, Spaß macht’s trotzdem keinen. Zirkeltraining ist auch eher doof, also wieder so einen Kurs mitgemacht. Ich habe mir überlegt, ich mache jetzt alle Kurse durch, vielleicht finde ich ja mal einen, der mir gefällt (harharhar).
La semaine 28
Sehr viel Zeit in der Universitäts- und Landesbibliothek verbracht. Dabei herausgefunden, dass es EHEC schon 1939 gab:
Die ganze Zeit in der Universitäts- und Landesbibliothek hat sich gelohnt, die mündliche Prüfung, um die es ging, bescherte mir ein sehr gutes Ergebnis.
Mit der Gliederung der Bachelorarbeit auch voran gekommen, jetzt muss ich nur noch den Finger krümmen und endlich mal losschreiben.
Das mit dem Fitnessstudio haben Sie bestimmt schon gelesen.
Ein Sommerfest gefeiert mit sehr wenig Menschen, sehr kruden Thesen und ein wenig (harharhar) Aggression zum Schluss.
Fast einen Igel überfahren, aber rechtzeitig gebremst und dann Todesqualen ausgestanden, weil das Tierchen nicht auf den sicheren Bürgersteig, sondern auf die Gegenspur direkt vor ein Auto begab. Allerdings schien es Superkräfte zu besitzen, denn als ich die Augen wieder aufmachte, war weit und breit keine Igelleiche zu sehen, aber auch kein Igel mehr (Igelsuperkräfte beinhalten anscheinend auch Beamkünste).
Einen Universitätsball gefeiert. Reintheoretisch wäre ich berechtigt gewesen als Absolventin teilzunehmen. Mit 136 Creditpoints fand ich das aber arg dämlich. Deswegen schlüpfte ich in mein Abiballkleid, begab mich in das ich weiß nicht wieviele Sternehotel zum Absolventenwatching. Ja, war ganz nett, ganz schön betrunken und ich war um halb eins wieder zuhause (herzlichen Dank, an meinen Taxifahrer!).
11 Jahre gehen zu Ende. Eigentlich ging das schon vor 4 Jahren zu Ende. Aber jetzt ist es endgültig vorbei. Wie immer ist man von der Filmadaption enttäuscht (wo war Teddy?). Alan Rickman verursachte bei meiner unbekannten Sitznachbarin Heulkrämpfe. Wahrscheinlich bachelorarbeitsbedingt fand ich im Film eine Menge Nazi- und 2. WK-Anspielungen. Ich entwickelte die These, Kinositzplätze demnächst nach der Größe zu verteilen, verwarf sie dann aber wieder, weil ich dann mit einigen Menschen nicht mehr ins Kino gehen könnte. Und via dem Twitteraccount der Sockenschublade fand ich diesen tollen Tumblr-Eintrag. Der Epilog war noch scheißiger als im Buch schon und ich glaube, Harry Potter ist für 11-jährige cool, irgendwann hab ich den Absprung nicht mehr geschafft. I like it, live with it!
“John Rambo ist Atheist, und ich persönlich glaube an das Fitnessstudio.”
Herzlichen Dank für das Zitat, Sylvester Stallone!
Ich war heute im Fitti. Fitti ist ein schlimmes Wort für einen schlimmen Ort. Aufgrund mangelnder familiärer Streetcredibility, sah ich mich im letzten Jahr gezwungen, mich sportlich zu betätigen. Dazu muss man wissen, dass meine Familie zu 50% aus Sportbegeisterten und zu 25% aus Sportmissionierten und zu 25% aus, nun ja, eben mir besteht. Ich wurde in frühester Kindheit zu Sport gezwungen und habe da nie wirklich Interesse dran gehabt. Ich kann den Endorphinen, die einen nach der sportlichen Ertüchtigung angeblich an sowas wie Sex erinnern sollen, nichts abgewinnen. Ich hasse Sport. (mehr …)
Why I ♥ youtube
Da sitzen Menschen vorm Computer und haben Langeweile. Und weil die mit ihrer Langeweile eindeutig kreativer umgehen als ich, kommt dann sowas dabei rum:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=NV3CVuhJmOY&w=425&h=349]
Ich mag diese Mash-Ups, nur leider sind sie vollkommen verboten wahrscheinlich. Warum kann ich sogar fast nachvollziehen, aber eigentlich müsste man doch auch sowas auf CD (haha, you kiddin me?) als MP3-Download rausbringen. Ich würde das kaufen und meinetwegen bezahl ich dafür The Cure, die Gorillaz, beide Plattenfirmen, aber dann bitte in erster Linie den Menschen mit zu viel Langeweile!
War bestimmt die Harvardzitierweise…
Ich hatte gestern meine mündliche Bachelorprüfung. Sie zählt ca. nichts (4 out of 180 Creditpoints). Viel mehr zählt da wohl eine Doktorarbeit. Hört sich ja auch besser an. Dr. phil. ellebil als ellebil, BA. Tja, ich glaube, Sie wissen worauf ich hinaus will. Gestern wurde auch einem gewissen FDP-Politiker sein Doktortitel von meiner Universität aberkannt. Ich möchte hier gar nicht groß darüber berichten oder meine Meinung zu Doktorarbeiten abgeben. Herr Chatzimarkakis denkt über den Grund für den Entzug seiner Doktorarbeit anscheinend ein bisschen anders als die Universität Bonn.
Aber Herr Chatzimarkakis zitiert auf seiner eigenen Homepage ja schon nicht richtig. Hier gucken Sie mal. Genauer beziehe ich mich auf den Eintrag “In eigener Sache. Perl, 9. Juli 2011”. Herr Chatzimarkakis wehrt sich dort dagegen, er habe während einer Veranstaltung der Universität Trier seinen Doktorvater angegriffen und zitiert direkt mal ein Interview mit dem Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Jürgen Fohrmann. Wo genau man dieses Interview lesen kann, gibt Chatzimarkakis nicht an. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man es gar nicht lesen kann (wenn Sie sich genauer interessieren, die Passagen, die Chatzimarkakis zitiert, befinden sich im Teil “Externe Promotionen trotz Plagiatsgefahr:”).
So wie Herr Chatzimarkakis aber auch nicht die Quelle des Interviews, das er zitiert, angibt, hat er noch etwas äußerst Amüsantes gemacht. Klicken Sie einfach mal auf die Pressefotosvon Herrn Chatzimarkakis. Äußerst nett, hat Herr Chatzimarkakis die Fotos von sich unter der CC-Lizenz “Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Uported (CC BY-SA 3.0)” zur Verfügung gestellt. Diese Lizenz schreibt auch Folgendes vor:
- Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
So und jetzt gucken Sie sich doch einfach noch mal die Pressefotoseite von Herrn Chatzimarkakis an. Ich habe den Bildautoren/den Rechteinhaber nicht explizit ausgewiesen gefunden. Können Sie mir vielleicht helfen?






