Sie können sich gar nicht vorstellen, was man alles tut, um Prüfungen zu verdrängen, Sie können sich das einfach nicht vorstellen.
“… Bloggen kann jeder”*
* Die Überschrift stammt von der Seite eines gewissen F.C. Delius (bitte denken Sie sich jetzt jeden Fußballwitz, den Sie in Ihren Hirnwindungen finden können, Herr Delius hat’s meiner Meinung nach für diese Aussage nämlich verdient)
Kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Post. Haaalt, stop, nein, erstmal schreiben wir hier eine lange Einleitung, wie es überhaupt zu diesem Post kam. Alle anderen können gerne auf “Weiterlesen” klicken oder bis zum Foto scrollen, da kommen wir dann wirklich zum eigentlichen Thema.
There used to be a time als ich noch keinen Fernseher und keinen Laptop mein Eigen nannte. Mühsam hatte man mir das Lesen und Schreiben beigebracht (das Wort Lineal schrieb und las ich trotzdem weiterhin Linjal) und ich las, ich las und las. Las die Fünf Freunde von Enid Blyton. Las Kinderbücher über Nazis (ich weiß wirklich nicht woher das kommt) und hatte deswegen die ganze Mittelstufe Langeweile im Deutschunterricht. Irgendwann kam der Fernseher, bald darauf mein Laptop (obwohl ich im Alter von 15 dann irgendwie doch der totale Spätzünder was das angeht war) und Bücher? Who cares about that shit?
Ich quälte mich in der Oberstufe durch den Lektüreschlüssel zu Emilia Galotti (ich verfluche das Stück heute noch, heiße ich seitdem bei einigen Menschen Charlotti Galotti), Brave New World, Macbeth, Irrungen & Wirrungen. Den Vorleser kannte ich schon (Sie fragen sich sicherlich nicht warum). Und eigentlich mochte ich lesen. Ich mag es eigentlich immer noch und so langsam wird’s wieder was. Angefangen hat das mit dem oben zitierten Herrn Delius, den ich irgendwann bei wikipedia entdeckte und eines seiner Bücher interessierte mich. Also gekauft. So und jetzt geht’s los mit meiner ersten Buchbesprechung.
[Achtung: was folgt, liest sich nicht mehr so heiter wie das Obige]
La semaine 27
Aufgrund der Tatsache, dass Prüfungen ja immer so schnell und vollkommen nicht vorhersehbar auftauchen, begab es sich, dass ich mich in die ULB begab. Erste Feststellung: “Und warum heißt das nicht Universitäts- und Landesbibliotheke und warum gibt’s da kein Bier?” Was es aber gibt sind besetzte Plätze von komischen Menschen. Warum das komische Menschen sind, können Sie hier nachlesen. Die komischen Menschen besetzen Plätze, stehen dann auf und gehen irgendwohin. Deswegen war es auch jedes Mal, wenn ich in der ULB war vergleichsweise “leer”, durch diese ganzen dummen Reservierungen war aber kein einziger Platz frei. (man muss dazu sagen, dass ich irgendwann einen Platz gefunden habe und den auch nicht so genutzt habe, wie man das tun sollte, ich las Belletristik und tarnte mich als Germanistikstudentin).
Wenn man öfters in der Woche Mensaessen zu sich nimmt, dann entwickelt man anscheinend eine höhere Toleranzgrenze. Weil ich diesen Monat kein Geld habe (liegt daran, dass Film-Ausdrucke in der ULB einen ganzen Euro pro Kopie und Fernleihen 1,50 Euro kosten) muss ich wohl notgedrungen da jetzt immer essen gehen.
Habe neues Lieblingscafé gefunden, weil dort ein Liverpooler arbeitet, habe ich sogar das Glück demnächst wahrscheinlich öfters in Begleitung dahingehen zu können.
Kopf und Herz waren diese Woche überanstrengt.
Fruchtfliegen sind in Bonn eine besondere Pest. Habe jetzt ein Bonn fruitflies massacre entwickelt, es besteht aus Wasser, 5 Kilo Zucker, einem Schuss Multivitaminsaft und ca. 3 Flaschen Spüli. Take that oder auch Backstreet Boys (entschuldigen Sie, ich neige heute zu Flachwitzen).
Ich bin dem Twitterhype erlegen und habe mir XOXO gekauft. Kann man sich gut anhören (<3 Thees Uhlmann!!!). Allerdings beschleicht mich das Gefühl, dass die Plattenfirma von Casper die Alphatwitterer gekauft hat, oder so. Das ist ein starker Vorwurf, den ich jetzt wieder zurücknehme. Also, ich mag dit, aber Sie können sich ja erstmal bei den gängigen, legalen (!!!) Musikdownloadplattformen durch das Ding hören und dann eine eigene Entscheidung fällen. Ich bin mit meiner sehr zufrieden, auch
weil man damit die blöden Omas im Bus immer so schön schocken kann.
Lieblingssonnenbrille geschrottet. Ruhe in Frieden, du warst die Beste!
Mit herzlichstem Dank an @hellojed

viellcicht bloggt der Herr hellojed ja mal wieder mehr, wenn ich ihm ein paar Blogbesucher vorbeischicke.
La semaine 26
Erfahren, dass diese Prüfung, die ich nicht machen will, schneller kommt als gedacht. Infolgedessen mehrere Terminschwierigkeiten bekommen.
Der Bankkampf geht in Runde 2. Nachdem ich am Dienstag ein Beratungsgespräch wirklich komplett vergessen hatte (die Bank machte mich erst am folgenden Tag darauf aufmerksam), stürzten am Mittwoch alle Geldautomaten der Bank im Bereich Innenstadt ab. Auch in den Filialen konnte man kein Geld mehr abheben. Sehe da einen Kausalzusammenhang. Habe dann bei befeindeter Bank für 3,75 Euro Geld abgehoben. Diese 3,75 Euro muss ich mir von meiner Haus- und Hofbank noch zurückholen.
Schiebe Dinge seit Februar vor mir her, müsste die Mail bald mal schreiben.
Habe aufgeräumt und dabei 4 Tafeln Schokolade und 10 Euro gefunden. War stolz.
War auf der RhEINKULTUR. Habe am Tag danach versucht um 12 Uhr in der Bonner Innenstadt Mittagessen zu bestellen. Nicht möglich. Habe daraufhin gefrühstückt. Bis das Frühstück da war dauerte es (aber als dann was in meinem Magen lag, war ich wieder beruhigt und gar nicht mehr wütend).
Ich sage nur Barthes & Eco (Sie denken sich jetzt ihren Teil).
RhEINKULTUR 2011
RhEINKULTUR 2011, meine erste als endgültige Wahlbonnerin. Abgesehen von der Anreise war sie auch wirklich gut. Ich hatte mich in Ermangelung von Festivalbesuchen in diesem Jahr schon gefreut, als ich las, dass ich Blumentopf mal live zu Gesicht bekommen würde. Leider saß ich wohl zu weit weg, um richtig geflasht zu werden, aber das was zu mir rüberzog flashte genug. Jupiter Jones waren ganz lustig, aber aufgrund der Anreiseprobleme, einem unbekannten Herren, der etwas Neongrünes erbrach und den Dixieklos, von denen es zu wenig gab und deren Mitarbeiter nicht sehr freundlich waren, bekam ich nicht allzu viel von den Herren mit. (mehr …)
RhEINES CHAOS 2011
Obwohl auch in diesem Jahr eine Fußball-WM stattfindet (aber Deutschland an diesem Samstag nicht spielte), waren gestern 160.000 Leute bei der RhEINKULTUR 2011. Und für die Stadtwerke Bonn waren das eindeutig zu viele. (mehr …)






