Blattkritik: Fräulein
Ich lief heute durch die Stadt und weil es regnete blieb ich länger im Kiosk und verweilte vorm Zeitschriftenregal. Ich war auf der Suche nach einer Zeitschrift für Menschen in meinem Alter. Die Ausgaben von NEON dieses Monats (zu vernachlässigen, aber ich kaufe sie mir trotzdem ständig) und von ZeitCampus dieses Quartals (warum bitte erscheint das Ding so selten?) hatte ich schon. Somit gab es im Kiosk nicht mehr viel Auswahl. Mein Blick streifte schließlich das einzig (noch?) vorhandene Exemplar der Zeitschrift “Fräulein”. (mehr …)
La semaine 25
So sehe ich einigermaßen betrunken auf Partys meines Studienganges aus. Ich hatte Spaß mit Kölsch und Wodka-O, Rhabarberschorle (♥) aus der Flasche und Pepsi (bäh). Zudem mit einigen Menschen, ich bin nämlich anscheinend gar nicht so misanthropisch wie ich das immer gedacht habe oder aber Alkohol ist ein Demisanthropisator [tolles Wort].
Zum allerersten Mal im Leben mitten in der Nacht unweit des Alten Rathauses gesessen und zu fünft die Nationalhymne der Deutschen Demokratischen Republik gegröhlt (ich finde am Text nichts verwerfliches, außerdem haben wir einen Ruf zu verteidigen). Danach direkt weitergemacht mit:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=H-jqpXzCNbY&w=425&h=349]
Bonner Taxifahrer sind, wie Sie vielleicht wissen, eine eigene Hausmarke. Der, den ich in der Donnerstagnacht erwischte, war ein äußerst lustiger Spaßvogel. Wir wollten Zwischenstopp in einer Straße machen, in der ein bestimmtes Etablissement beheimatet ist und er fragte, ob wir noch arbeiten wollten. Ich schob es auf die frühen Morgenstunden und seinen baldigst beginnenden Feierabend, außerdem war ich zu müde, um mich ordentlichst zu beschweren.
Vom obigen Lied hatte ich auch am nächsten Tag noch einen Ohrwurm, vom Wodka-O in der Mixtur 1:1 hingegen hatte ich einen Kater, der mich dazu verleitete, meine Haarlänge zu überdenken, darf ich ihnen meine neue Frisur präsentieren (bitte beachten Sie auch das absolut verkaterte Gesicht)?
Das mit Barthes und Eco langweilt Sie, ne? Mich auch.
Ebenso uninteressant ist auch meine Konzeptvorstellung der Bachelorarbeit.
La semaine 24

Spontan in den Urlaub gefahren. Urlaub, naja, es war eher ein Heimatbesuch mit Menschen, die die Heimat nicht als Heimat bezeichnen können. Deswegen fungierte ich quasi als Sauerlandreiseleiterin. Das Highlight war oben zu bestaunender Freizeitpark. Man kann allerdings nicht abstreiten, dass ich nicht auch meinen Spaß gehabt hätte.
Infolgedessen wurde es auch diese Woche nichts mit Barthes und Eco und mir. Auch die Beschäftigung mit dem Nicht-Angriffs-Pakt beschränkte sich auf eine Spiegel DVD, die in der Ausgabe der Woche beilag (shame on me).
Wenn man in die Heimat zurückreist, in der man seine “Jugendzeit” verbrachte, dann kann es dazu kommen, dass man Zeitungen und Filme konsumiert die man allerhöchstens das letzte Mal mit 16 konsumiert hat.
In meinem Fall war das die Bravo Girl und ich war e-n-t-s-e-t-z-t, aber anscheinend hatte diese Zeitung auf mich nicht grob-fahrlässige Auswirkungen, ich betreibe nämlich gar keinen Sport. Zu dem Film, den ich mit 16 total realistisch und toll fand, muss ich sagen, dass er mir heute mal so gar nicht mehr gefällt, aber es gab ein Wiedersehen mit allen Soapstars von 2001. Pünktchen und Anton von 1999 gefällt mir aber immer noch (und ich kann ihn immer noch mitsprechen).
Zum Ausflugsprogramm zählte auch ein Besuch hier. Wir standen aber lediglich als Zuschauer am Rande und wurden von 16-jährigen Bikern mit den Worten “Ich habe eine lange Hosenschlange in meine Hosen” angeflirtet, der andere der drei warf uns Handküsse zu. Daraufhin diskutierten wir, wie groß der beziehungstechnische Altersunterschied zu jüngeren Männern sein darf, kamen aber nicht wirklich zu einem Ergebnis.
Weil der Ausflug in den Bikepark so toll war, bette ich hier mal was längeres ein. Ich mag das Zeug von den Leuten von peoplegrapher:
[vimeo 22698426 w=400 h=225]



















