Faves 06/11

Blattkritik: Fräulein

Ich lief heute durch die Stadt und weil es regnete blieb ich länger im Kiosk und verweilte vorm Zeitschriftenregal. Ich war auf der Suche nach einer Zeitschrift für Menschen in meinem Alter. Die Ausgaben von NEON dieses Monats (zu vernachlässigen, aber ich kaufe sie mir trotzdem ständig) und von ZeitCampus dieses Quartals (warum bitte erscheint das Ding so selten?) hatte ich schon. Somit gab es im Kiosk nicht mehr viel Auswahl. Mein Blick streifte schließlich das einzig (noch?) vorhandene Exemplar der Zeitschrift “Fräulein”. (mehr …)

Was ein HTC-Desire so kann…

…Achtung, es folgt eine Parodie auf eine spezielle Internetseite, die ich regelmäßig zu meinem eigenen Amusement besuche. (mehr …)

La semaine 25

So sehe ich einigermaßen betrunken auf Partys meines Studienganges aus. Ich hatte Spaß mit Kölsch und Wodka-O, Rhabarberschorle (♥) aus der Flasche und Pepsi (bäh). Zudem mit einigen Menschen, ich bin nämlich anscheinend gar nicht so misanthropisch wie ich das immer gedacht habe oder aber Alkohol ist ein Demisanthropisator [tolles Wort].

Zum allerersten Mal im Leben mitten in der Nacht unweit des Alten Rathauses gesessen und zu fünft die Nationalhymne der Deutschen Demokratischen Republik gegröhlt (ich finde am Text nichts verwerfliches, außerdem haben wir einen Ruf zu verteidigen). Danach direkt weitergemacht mit:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=H-jqpXzCNbY&w=425&h=349]

Bonner Taxifahrer sind, wie Sie vielleicht wissen, eine eigene Hausmarke. Der, den ich in der Donnerstagnacht erwischte, war ein äußerst lustiger Spaßvogel. Wir wollten Zwischenstopp in einer Straße machen, in der ein bestimmtes Etablissement beheimatet ist und er fragte, ob wir noch arbeiten wollten. Ich schob es auf die frühen Morgenstunden und seinen baldigst beginnenden Feierabend, außerdem war ich zu müde, um mich ordentlichst zu beschweren.

Vom obigen Lied hatte ich auch am nächsten Tag noch einen Ohrwurm, vom Wodka-O in der Mixtur 1:1 hingegen hatte ich einen Kater, der mich dazu verleitete, meine Haarlänge zu überdenken, darf ich ihnen meine neue Frisur präsentieren (bitte beachten Sie auch das absolut verkaterte Gesicht)?

Das mit Barthes und Eco langweilt Sie, ne? Mich auch.

Ebenso uninteressant ist auch meine Konzeptvorstellung der Bachelorarbeit.

Summertime Blues

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=MeWC59FJqGc&w=560&h=349]

und dann holt man sich den Sonnenschein halt digital zurück (und hofft, dass es Montag doch nicht 34° Celsius werden)

Ein ganz normaler Wahnsinnsfreitag

(aus Christian Friedrich Delius – Mein Jahr als Mörder, 4. Aufl., Berlin 2011, S. 56 (wie man unschwer erkennen kann))

Ein Freitag also, an dem es am Plästern ist (entschuldigen Sie, das hier ist Rebellion gegen ein Sprecherziehungsseminar, das ich derzeit besuche). Ich sitze an der Bushaltestelle mit dem Buch, das oben abgebildet ist. Ich beschäftige mich nicht nur studiumstechnisch mit Nazis, nein, in meiner Freizeit schere ich mich auch noch mit ihnen rum und mit der Zeit in der ich gerne mal 2,3 Tage verbringen würde (nein, nicht die Nazizeit, was denken Sie denn?). Ich steige mit dem Buch und den Kopfhörern im Ohr in den Bus. Mir werden dadurch interessante Gesprächfetzen à la “Ey Alta, das Amt will schon wieder nicht bezahlen, dabei hab ich bis zum Blasensprung gearbeitet und Klothilde-Schantalle wird sonst nicht satt” entgehen. Sei’s drum. (mehr …)

Wie ich einmal Langeweile hatte…

Ich habe öfters Langeweile, aber manchmal führt das dann dazu, dass ich Sachen mache, bei denen ich mich im Nachhinein frage, ob das denn alles so richtig war, eigentlich frage ich mich das pausenlos. Man muss zugeben, ich war verwirrt. Man könnte mit Unzurechnungsfähigkeit argumentieren, denn ich wachte sehr früh am morgen des 16. Mais (Mais [????????] ist Mais der richtige Genitiv von Mai?) auf und schickte noch ganz schnell meine Bewerbung für das hier ab. Die Fotos sind demnächst fertig, ich krieg sie als Belegexemplar und hab jetzt schon Angst davor, von der Uniseite auf mich selbst herabzulächeln.

La semaine 24


Spontan in den Urlaub gefahren. Urlaub, naja, es war eher ein Heimatbesuch mit Menschen, die die Heimat nicht als Heimat bezeichnen können. Deswegen fungierte ich quasi als Sauerlandreiseleiterin. Das Highlight war oben zu bestaunender Freizeitpark. Man kann allerdings nicht abstreiten, dass ich nicht auch meinen Spaß gehabt hätte.

Infolgedessen wurde es auch diese Woche nichts mit Barthes und Eco und mir. Auch die Beschäftigung mit dem Nicht-Angriffs-Pakt beschränkte sich auf eine Spiegel DVD, die in der Ausgabe der Woche beilag (shame on me).

Wenn man in die Heimat zurückreist, in der man seine “Jugendzeit” verbrachte, dann kann es dazu kommen, dass man Zeitungen und Filme konsumiert die man allerhöchstens das letzte Mal mit 16 konsumiert hat.

In meinem Fall war das die Bravo Girl und ich war e-n-t-s-e-t-z-t, aber anscheinend hatte diese Zeitung auf mich nicht grob-fahrlässige Auswirkungen, ich betreibe nämlich gar keinen Sport. Zu dem Film, den ich mit 16 total realistisch und toll fand, muss ich sagen, dass er mir heute mal so gar nicht mehr gefällt, aber es gab ein Wiedersehen mit allen Soapstars von 2001. Pünktchen und Anton von 1999 gefällt mir aber immer noch (und ich kann ihn immer noch mitsprechen).

Zum Ausflugsprogramm zählte auch ein Besuch hier. Wir standen aber lediglich als Zuschauer am Rande und wurden von 16-jährigen Bikern mit den Worten “Ich habe eine lange Hosenschlange in meine Hosen” angeflirtet, der andere der drei warf uns Handküsse zu. Daraufhin diskutierten wir, wie groß der beziehungstechnische Altersunterschied zu jüngeren Männern sein darf, kamen aber nicht wirklich zu einem Ergebnis.

Weil der Ausflug in den Bikepark so toll war, bette ich hier mal was längeres ein. Ich mag das Zeug von den Leuten von peoplegrapher:

[vimeo 22698426 w=400 h=225]


La semaine 23

Ich sollte öfter durch Bonn laufen. Obwohl ich hier seit bald 3 Jahren wohne, kenne ich mich nämlich nicht aus. Um genau zu sein kenne ich den Stadtteil in dem ich wohne, den Stadtteil der daneben liegt und das Zentrum. Poppelsdorf? What’s that? (Meine Restortskenntnisse beziehe ich aus Schwimmbadbesuchen, Melbbad, I <3 you!)

Äußerst unpraktisch, dass es jetzt regnet. In der kommenden Woche wollte ich in die Geburtsheimat reisen und wenn da dann nicht die Sonne scheint, ist das äußerst unpraktisch für mich.

So richtig habe ich es immer noch nicht geschafft, aber es klappt immer besser (Dummer Weise habe ich ein paar Menschen davon erzählt, was für mich immer ein böses Omen ist).

Für Barthes und Eco konnte ich mich immer noch nicht erwärmen, obwohl es eigentlich mehr als Zeit dafür ist.

orbisclaudiae hätte nie, nie, niemals schreiben dürfen, wie geil dieser abgepackte Starbuckskaffee ist. Bin offiziell süchtig.

Kinder ab Grundschulalter und ich, sind nicht so füreinander geschaffen.

 

 

 

Tourist for a day

Weil wir für einen Besuch des Hauses der Geschichte viel zu spät aufgestanden waren, versuchten wir uns mal wieder als Touristen in der eigenen Stadt. Zuerst ließen wir uns mal wieder in der Sterntorbrücke (meiner absoluten Lieblingsstraße in der Studienstadt) nieder und zwar im arco. Danach ging es ein paar Schritte an dem Gebäude vorbei, das obiges Foto ziert, und ins Eislabor. Da ich vorher noch nie im Eislabor war, musste das dringend ausprobiert werden. Leider gab es jetzt nicht wirklich viel Auswahl, aber mein geliebtes Himbeereis war vorhanden und ich muss sagen: das verdammt-beste Eis in ganz Bonn – wirklich. Wer mir nicht glaubt, soll mal die Sorten Vanille und Himbeer probieren! (mehr …)